Old
Ferienidyll und Horrorelemente bringt M. Night Shyamalan in „Old“ zusammen. Das ist visuell eindrucksvoll, schöpft das Potenzial der Idee aber nicht aus.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken und Rezensionen von Kinofilmen, Fernsehfilmen und DVDs.
Aus der nicht sehr neuen Erkenntnis „Männer sind Schweine“ wird in „Promising Young Woman“ ein origineller, radikaler Thriller.
Die vermeintlich ausgelutschte Idee einer Zeitschleifen-Komödie wird in „Palm Springs“ intelligent, frech und mit Physik-Verweisen neu belebt.
Ein Jungspund und ein Veteran jagen in „The Little Things“ einen Serienkiller. Das ist optisch schick und toll besetzt, aber erzählerisch nicht ausgereift.
Martin Scorsese zeigt in „No Direction Home“, wie Bob Dylan zwischen 1961 und 1966 vom Nobody zum Messias wurde. Die Doku zeigt Dylan aber auch als Erfinder, Schauspieler und Opportunist.
Cecilia wird von ihrem Mann tyrannisiert – anscheinend sogar noch nach dessen Tod. „Der Unsichtbare“ macht daraus originellen Spuk mit Gender-Sensibilität.
Der kasachische TV-Journalist Borat wird in die USA geschickt, um die Beziehungen seines Landes zur Trump-Regierung zu verbessern. Sacha Baron Cohen macht daraus einen Heidenspaß mit vielen Cringe-Momenten.
„New Kids Nitro“ ist wie der erste Teil der Reihe sagenhaft geschmacklos, derb und trashig. Wer das nicht lustig findet, verleugnet den Proll, der in uns allen steckt.
Die Stars in „Du hättest gehen sollen“ (nach einer Erzählung von Daniel Kehlmann) sind Kevin Bacon und, jawohl, ein Haus.
„1942 Ostfront“ ist ein kruder Kriegsfilm, der eine wichtige Schlacht des Zweiten Weltkriegs aus russischer Sicht erzählt, inklusive Pathos und Propaganda.
Mit Hilfe eines tierischen Mitbewohners will Marc-Uwe den Abriss seines Hauses verhindert. Die Verfilmung der „Känguru-Chroniken“ wird Fans überzeugen.
Mecklenburg, 1992: Ein Ost- und ein West-Kommissar ermitteln in einer Mordserie. „Freies Land“ inszeniert die Wende-Nachwehen als ästhetischen Thriller.